
Köln
Der Rosenmontag ist neben Weiberfastnacht ein Höhepunkt des Straßenkarnevals. Der berühmte Rosenmontagszug geht um 10.30 Uhr am Chlodwigplatz los und braucht für den 6,5 Kilometer langen Weg etwa vier Stunden. Die Zuschauer können dem Zug über drei Stunden zuschauen. Stunden, bevor er kommt, beziehen einige Jecke schon ihre Plätze am Straßenrand, mit Campingstühlchen, Proviant und Kölsch ausgestattet. Zur Musik aus den mitgebrachten Kassettenrekordern schunkelt man sich warm. Tipp: mit so vielen Freunden und Bekannten wie möglich zum Zug gehen. So vergeht die Zeit am Zugweg wie im Fluge, man trinkt, tanzt und schunkelt, und bekommt, im besten Fall, vom Zug selbst gar nicht so viel mit. Wer zum ersten Mal dabei ist: Tüte für die Süßigkeiten mitbringen!
Kölner Karnevalsumzug
Familiärer bunter Straßenkarneval auf der Königsallee. Ein riesiger Festzug mit geschmückten Karnevalswagen und Fußgruppen zieht durch die ganze Innenstadt. Von den Wagen werden "Kamelle" (Bonbons) unter die zahlreichen Zuschauer geworfen.
Rosenmontagsumzug in Düsseldorf
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Essen Hier gibt es an einem Tag gleich zwei große Rosenmontagszüge. Um 13.11 startet der Umzug in Essen Rüttenscheid unter dem Motto "Jeder weiß hier anne Ruhr, Karneval ist auch Kultur". Der beliebte "Kupferdreher Rosenmontagszug" setzt den bunten Lindwurm ab 16.11 Uhr in Bewegung. Start ist die Kupferdreher Straße, der Abschluss wird am Hinsbecker Berg sein.
Karneval in Essen
Dortmund Der "Geierabend" gehört zu den Kultveranstaltungen des Alternativ-Karnevals in Nordrhein-Westfalen. Bei der Comedy-Show auf dem Gelände der Zeche Zollern dürfen die "Zwei vonne Südkurve" bei Borussia Dortmund nicht fehlen, auch der Minderheiten-Sauerländer "Herr Schmöll" prüft dort gewissenhaft die Stimmung.
Bochum "Mummenschanz" im Museum. Angelehnt an die schwäbische Fassenacht, steht hier die ausgefallene Verkleidung im Vordergrund. Sie ist für die Besucher zwar nicht Pflicht, doch die verrücktesten Kostüme gewinnen einen Preis. "Gänsereiten" am Rosenmontag in Bochum-Sevinghausen und Wattenscheid ansteht. Reiter in blauen Kitteln versuchen, einer zuvor getöteten Gans den Kopf abzureißen. (Sehr umstritten)
Bottrop beweist, dass die Menschen im Ruhrgebiet auch ganz traditionell Karneval feiern können. Zwei Traditionen versüßen den Jecken die Session: An Weiberfastnacht steht in der Stadt eine riesige Waage bereit. Das amtierende Prinzenpaar kommt in eine der Waagschalen, die andere wird langsam mit Schokotalern aufgefüllt. Die Schokolade wird anschließend an das Publikum verteilt. Bei Kindern ist das "Tresor knacken" am Karnevalssamstag besonders beliebt. Mit vereinten Kräften muss das Bottroper Prinzenpaar einen prall gefüllten Kasten öffnen. Gelingt ihm dies, sausen Hunderte bunte Bälle in den Saal, die die Kinder anschließend mit nach Hause nehmen können.
Duisburg Die Hafenstadt am Rhein gilt als Narrenhochburg im Ruhrgebiet. Auch die Umzüge in Mülheim/Ruhr und Gelsenkirchen lohnen einen Besuch.
Kinderkarneval in Dordmund haben die kleinen Jecken eine Woche vor den Großen einen eigenen Umzug.
Weitere Rosenmontagszüge in der Ruhrmetropole: Lindener Rosenmontagszug (Bochum) Gänsereiten in Wattenscheid mit Rosenmontagszügen Duisburger Rosenmontagszug Blutwurstsonntagszug“ in Duisburg-Meiderich Duisburg-Hamborner Kinderkarnevalszug * Großer Karnevalsumzug Duisburg-Serm Kinderkarnevalszug Duisburg-Wehofen Nelkensamstagszug (Homberg (Duisburg) – Moers) Rosenmontagszug Duisburg-Neumühl Rosenmontagszug Gelsenkirchen Rosensonntagszug Hagen-Boele und Rosenmontagszug in Hagen City Halterner Kinder-Rosenmontagszug Rosenmontagszug in Hattingen-Holthausen Rosenmontagszug Herne Rosenmontagszug Mülheim an der Ruhr Sonntagsumzug Oberhausen Kinderkarnevalszug Oberhausen-Osterfeld Rosenmontagszug in Oberhausen-Vondern Pöstertreck Oberhausen-Alstaden Großer Nelkensamstagszug in Olfen Recklinghäuser Rosenmontagszug Karnevalssamstagumzug in Selm Tulpensonntagszug Voerde
Confetti Tipps für mehr Spaß beim Rosenmontagszug:
- Kinder dürfen beim Rosenmontagszug immer in die erste Reihe.
- Schnappen den kleinen Narren bitte die Bonbons nicht vor der Nase weg.
- Wild hinter jeder Kamelle her zu jagen, ist uncool.
- Wer sich ins Getümmel des Straßenkarnevals stürzt, sollte offen auf seine Nachbarn links und rechts zugehen. Auch wenn man sich (noch) nicht kennt, miteinander feiern wird groß geschrieben. Zudem versüßt es die Wartezeit.
- Jede Menge Konfetti werfen oder schiessen sorgt für Riesenstimmung
- Ohrenschutz und Bauhelm schützen im bunten Treiben am Straßenrand vor potentiellen Gefahren. Auch ein aufgespannter Regenschirm lässt so manches Geschoss abprallen.
-Den besten Schutz vor Taschendieben bietet eine geheime Innentasche. Diese können Sie selbst und ohne große Aufwand in ihr Kostüm einnähen. -Um vor Grippeviren geschützt zu sein, hilft nur ein Verzicht auf Umarmungen, das Küssen und Händeschütteln.
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