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HochzeitsBasic

Hochzeitsplanung - im Schnelldurchlauf
- das Wichtigste auf einen Blick

Brautkleid, Blumenkinder und die Ringe - vor einer Traumhochzeit gibt es viel zu planen.

Damit die letzten Tage vor der Trauung für das Brautpaar nicht zum puren Stress werden, sollten die Vorbereitungen möglichst früh zu beginnen.
Vor allem im Mai - dem Heiratsmonat Nummer Eins - haben Standesämter, Kirchen und Restaurants Hochkonjunktur.

Standesamt

Als erstes sollte das Paar den Termin, den Ort der Feier und die wichtigsten Rahmenbedingungen bestimmen. Grundsätzliche Entscheidungen über die Zahl der Gäste und das Budget sollten 6 bis 12 Monate vor der Hochzeit fallen.

Sechs Monate vorher können sich Paare frühestens beim Standesamt zur Eheschließung anmelden, oft können aber auch schon eher Termine reserviert werden.
Zwar sind rechtlich auch eine spontane Heirat möglich, wenn alle Papiere vorliegen, allerdings scheitere das meist an den vollen Terminkalendern der Ämter.


Kirchliche Trauung

Auch um eine kirchliche Trauung sollten sich Braut und Bräutigam frühzeitig kümmern: In ganz normalen Fällen sollte sich das Brautpaar spätestens vier Wochen vorher an den Ortspfarrer wenden. Normal bedeutet in diesem Fall, dass beide Partner katholisch sind, noch nicht verheiratet waren und sich in ihrer Heimatgemeinde trauen lassen.

In der evangelischen Kirche steht einer kurzfristigen Hochzeit zweier Protestanten nur der Termindruck im Weg: Grundsätzlich könnte eine Anmeldung auch erst 14 Tage vor der Trauung erfolgen. Allerdings muss der Pfarrer damit einverstanden sein und Zeit haben.


Unterschiedliche Konfession

Längere Planungen brauchen auch hier Trauungen, bei denen Braut oder Bräutigam einer anderen Konfession angehören: Wenn bei der Trauung Pfarrer beider Konfessionen dabei sein sollen, muss der Termin mit beiden abgestimmt werden. Wenn einer der Partner einen nichtchristlichen Glauben hat oder nicht Mitglied einer Kirche ist, liege eine Trauung im Ermessen des evangelischen Pfarrers: Der Geistliche muss sich davon überzeugen, dass der Betreffende das christliche Eheverständnis respektiert.

Sind die "großen" Formalitäten geklärt kann sich das Paar an die Planung der vielen Details für die Hochzeit kümmern.

 

 

Termin, Gästezahl, Ort der Feier

Wenn der Termin und die Gästezahl feststehen, sollten sich die Hochzeitsplaner um den Ort der Feier kümmern: Gerade besonders beliebte Plätze wie ein Terrassenrestaurant oder ein toller Ballsaal müssen teilweise ein Jahr im Voraus reserviert werden. Rund sechs Monate vor dem Fest sollte die Musik geklärt werden: Bei einer Fünf-Personen-Band ist natürlich mehr Vorlaufzeit nötig als bei einem DJ.


Blumenschmuck

Für den Brautstrauß und die Blumendekoration sollten rund zwei Monate eingeplant werden. Je genauer die Vorstellungen der Paare sind, umso leichter fällt die Auswahl.

Unser Tipp: Legen Sie einen "Hochzeits-Ordner" an: Darin können Ideen gesammelt werden oder Fotos zum Beispiel aus Zeitschriften mit Blumenschmuck oder Kleidern, die besonders gut gefallen.


Fotograf

Bei der Hochzeitsplanung prallen oft die Perspektiven des Paares einerseits und der Dienstleister wie der Fotografen andererseits aufeinander. Über den Fotografen oder Filmer denken viele Paare erst ein oder zwei Wochen vor der Feier nach. Das kann vor allem im Heiratsmonat Mai zu kurzfristig sein. Braut und Bräutigam sollten sich zwei bis drei Monate vorher um den Fotografen kümmern


Die Ringe

Die Ringe haben zwar eine tragende Rolle bei der Trauung, brauchen aber nur eine verhältnismäßig geringe Vorbereitung: Drei Monate vor dem Termin können Paare sich ganz in Ruhe beim Juwelier entscheiden. Bei den meisten Fachleuten ist aber auch eine Bestellung zwei oder drei Wochen vorher kein Problem.


Hochzeitskleidung

Mehr Zeit sollten sich Braut und Bräutigam für die Mode nehmen: Mindestens vier Monate im Voraus sollte ein Brautkleid ausgesucht werden, da die Kleider eine dreimonatige Lieferfrist haben. Viele Bräute suchen rund ein halbes Jahr vorher ein Kleid aus. Es gibt aber auch immer wieder kurzentschlossene Bräute, die erst zwei Wochen vor der Trauung in das Geschäft kommen. Die Herren können sich bei der Anzugwahl mehr Zeit lassen: In der Regel reichen vier Wochen. Dann bleibt noch genug Zeit für eventuelle Änderungen.

Hochzeitsfeier

Die meisten Brautpaare machen sich weniger Sorgen um Kleid, Saal und Ringe als um die Stimmung auf der Hochzeit: Für viele ist es die erste wirklich große Feier beider Familien von Braut und Bräutigam. Viele befürchteten Reibereien oder einen handfesten Krach. Nur nicht stressen lassen !sollte die wichtigste Devise für Brautpaare sein. Wer eine perfekte Hochzeit will, sollte möglichst früh planen. Wer weniger Zeit oder Geduld hat, sollte einfach mutig sein und bei einigen Dingen improvisieren.

 

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