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Überall wird in den Mai getanzt.
In früheren Zeiten galt der erste Tag des Wonnemonats als offizieller Sommerauftakt.
Klar, dass man am Vorabend den Winter mit viel Getöse verabschieden musste.
Auch heute noch bietet Essen, Trinken und Tanz ausreichend Gelegenheit, soviel Lärm zu machen, dass sich Hexen und Dämonen flugs verziehen.
Die Kirche hat dafür gesorgt, dass die ehemals heidnischen Feiern in einem christlichen Fest aufging:
Der erste Mai ist der Heiligen Walpurga, der Schutzpatronin der Bäuerinnen und Mägde, geweiht. Und ihr sagten die Geistlichen nach, dass sie auch vor Hexen schütze.
Am 1. Mai finden aber nicht nur die Frühlingsfeiern statt, sondern wir feiern auch "Tag der Arbeit".
Gewerkschaften halten in den Städten unter freiem Himmel ihre Vrsammlungen ab und versuchen ihre Anhängerschaft zu mobilisieren.
Sehr viele Menschen nutzen das frühlingshafte Wetter für einen Ausflug mit dem Fahrrad und einem damit verbundenen Picknick.
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