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Keine Frage bewegt die Menschen Silvester mehr als die: Was bringt mit das neue Jahr ? Hoffentlich Glück. Um die Geschicke der Zukunft positiv zu beeinflussen verschenken wir Glücksbringer oder dekorieren unsere Zimmer damit. Schornsteinfeger, Kleeblatt, Schweinchen und Hufeisen bringen Glück. Aber warum ?
... gilt bereits seit Jahrhunderten als Glücksbote, da in Dörfern mit gut gereinigten Schornsteinen seltener Feuer ausbrach. Eine Berührung des "schwarzen Mannes" soll Glück bringen. Doch da auch Schornsteinfeger Silvester feiern und nicht arbeiten, begnügt man sich mit gemalten Schornsteinfegern auf Glückwunschkarten oder Männchen aus Pfeifenreinigern zur Dekoration.
...steht für Vollkommenheit - so wie sich das Leben aus den vier Grundelementen Feuer, Wasser, Luft und Erde zusammensetzt und der Horizont nach den 4 Himmelsrichtungen geordnet ist. Der Farbe des Klees soll man übrigens sogar ansehen, wann sich das Glück einstellen wird: Helle Blätter zeugen von Glück in der Vergangenheit, dunkle von einer glücklichen Zukunft.
... zum Beispiel aus Marzipan, mit einer Münze im Maul, sieht man zum Jahreswechsel als Glücksbringer wohl am häufigsten. Schon die alten Agypter, Griechen und Kelten verehrten Schweine als Spender von Glück und Fruchtbarkeit. Investierte man Speisereste in ein Ferkel, wuchs ein großes, prächtiges Schein heran, das man teuer verkaufen konnte. Leicht verdientes Geld ohne Aufwand - das ist Glück. Berühmt für ihre Fruchtbarkeit wurde zum Beispiel die Sau Ilse aus Thüringen. In ihren gut 13 Lebensjahren brachte sie in 25 Würfen über 300 Ferkel auf die Welt. Die Münze, die viele Neujahrsschweinchen ziert, soll für das neue Jahr Reichtum verheißen. Diese Sitte geht auf einen alten Brauch der Römer zurück: Sie opferten zu Silvester den Göttern Münzen und schenkten einander Geld.
... der Glückspilz ist für die Chinesen ein Götterpilz, der langes Leben verheißt. Ein sibirischer Volksstamm glaubte, dass Menschen etwas über ihre Zukunft erfahren, wenn sie einen getrockneten Fliegenpilz essen. Tatsächlich verursacht das Gift der Pilze Halluzinationen.
...die "Schuhe der Pferde": Bei allen Völkern, die Pferde zähmten und ritten, galten diese Tiere als besonders wertvoll und edel. Weiße Pferde sah man sogar als Reittiere der Götter. Im fernen Osten glaubten die Menschen, Pferde könnten in der Wüste mit ihren Hufen Wasser aus dem Boden schlagen.
... ist im Christentum das Lieblingstier der Mutter Gottes, das die Kinder in das Paradies bringt. Als Glückskäfer geschätzt wurde das Tier jedoch schon in älteren Zeiten. Der Grund dafür sind die sieben Punkte auf seinem Rücken. Die Glückszahl Sieben steht für Vollkommenheit, denn, so steht es in der "Genesis": "Gott vollendete am siebten Tag sein Werk, das er gemacht hatte, und ruhte am siebten Tag... Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn..."
...als Glücksbringer ? ERst in den letzten Jahren hat diese Sitte aus Italien und Spanien zu uns gefunden: In der Silvesternacht trägt man rote Unterwäsche oder verschenkt sie. Auch sie soll ein Garant für Glück und Erfolg im neuen Jahr sein - und vor allem für Glück in der Liebe
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