

Süße Äpfel in Honig am Neujahrstag gegessen, sollen das neue Jahr versüßen.
Benötigt werden eine Schüssel mit kaltem Wasser, kleine Bleifiguren, ein alter Küchenlöffel und eine Kerze. Blei auf den Löffel über die Kerze halten bis es schmilzt. Dann hinein mit schnellem Guss ins Wasser. Mit ein wenig Phantasie lassen sich aus den bizarren Formen des geschmolzenen Bleis glückverheißende Deutungen für das neue Jahr herauslesen. Je krauser, desto besser, denn Krauses bedeutet Moos und Moos Geld.
Wegen der Umweltbelastung eignet sich alternativ auch Wachsgießen.
Aus Brotteig werden kleine Figuren gemacht, z.B. Ring für Heirat, Geldstücke, Baby, Totenkopf etc.. Diese werden unter Bechern verborgen. Wie beim Hütchen-Spiel werden die Becher verschoben. Becher aufdecken und die Zukunft lesen. Es kommt auf die Reihenfolge an, ob das Ergebnis freudig (erst Heirat - dann Baby) oder pikant (umgekehrt) ist.
12 Eier- oder Zwiebelschalen , die die zwölf Monate bedeuten, gleichmäßig mit Salz bestreuen, und welcher "Monat" viel Wasser ausschwitzt, der wird ein besonders regenreicher.
Nach alter Tradition wird das Neue Jahr mit einem Feuerwerk begrüßt, um die bösen Geister zu vertreiben
Beliebt sind die "Glückspfennige", die gem. der alten Volksweisheit "wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert", Ihre glücksbringende Bedeutung bis heute aufrechthalten konnten. Des Hufeisens Aufgabe dagegen ist es, als Talisman Haus und Hof zu schützen und Fremden den Eingang zu verwehren. In früheren Zeiten wurde es auch an Schiffsmasten genagelt. Schornsteinfeger oder Kaminkehrer gelten als Glücksbringer, weil sie immer als erste am Neujahrsmorgen durch die Straßen gingen und zum neuen Jahr gratulierten. Weitere Glücksbringer sind: Kleeblatt und Marzipanschweinchen.